Das iPad

Kaum einer konnte sich dem Hype um das neueste Produkt von Apple entziehen. Schon Monate vor dem Verkaufsstart in Deutschland wurde man fast täglich mit Meldungen aus den USA konfrontiert, in denen ständig über einen erneuten Anstieg der Verkaufszahlen des iPads berichtet wurde. Auch Berichte über künftige iPad Besitzer, die gar 24 Stunden oder länger vor Elektronikmärkten campierten, um auch ja noch ein iPad abzubekommen, waren keine Seltenheit. Schließlich musste Apple zwischenzeitlich sogar vermelden, dass das iPad aufgrund der enormen Nachfrage ausverkauft sei, und sich potentielle Besitzer des „Tablet-PCs“ wohl einige Tage bis zur nächsten Lieferung gedulden müssten. Auch der Verkaufsstart in Australien, Neuseeland und Teilen Europas war für Apple ein enormer Erfolg, innerhalb weniger Wochen konnte Apple den Verkauf von drei Millionen Stück weltweit vermelden. Grund genug für uns, uns einmal näher mit dem „Wunderding“ zu beschäftigen und die Vor- und Nachteile des iPads herauszufiltern.

Ganz ohne Tastatur: E-Mailing, Bücher lesen und Spielen

Das iPad ist ein tragbarer PC, auch Tablet-PC genannt, der im Gegensatz zu Laptops oder Netbooks über keine Tastatur oder Maus verfügt, es wird gänzlich über den Bildschirm mittels Touchscreen bedient und läutet damit wohl eine neue Ära der tragbaren Computer ein.

Mit dem iPad kann man unter anderem das Internet nutzen, E-Mails versenden und empfangen, Texte/Tabellen verfassen und bearbeiten oder auch Bücher lesen oder Spiele spielen. Ermöglicht wird das ganze durch das Standardbetriebssystem und die schon vom iPhone bekannten Apps. Die sogenannten Apps, entweder kostenlose oder kostenpflichtige Zusatzprogramme, gibt es für jede erdenkliche Möglichkeit: zur GPS Navigation, eine Taschenrechner-App, Dutzende Spiele, Fremdsprachen-Apps sowie neuerdings auch ein App zur Erkennung von Musiktiteln – dabei hält man einfach das iPad oder iPhone an das Radio und das Gerät erkennt mittels der App und einem Internetzugang den Musiktitel, der gerade läuft. Im Januar 2010 gab es bereits über 140.000 Apps für das iPhone, die meisten davon sind auch am iPad anwendbar. Um bei dieser unglaublich großen Anzahl den Überblick behalten zu können, gibt es ein Bewertungssystem: fünf Punkte stehen für sehr gut, ein Punkt hingegen für schlecht bzw. als nicht empfehlenswert.

Apps weiter auf dem Vormarsch

Die Apps sind teilweise sehr praktisch und sinnvoll, teilweise dienen sie zur Unterhaltung und viele hingegen sind jedoch eher unnötig oder sind nur für eine kleine Personengruppe interessant.
So gibt es beispielsweise auch eine App der Bild-Zeitung, eine App der Deutschen Bahn, aber genauso auch eine App der Universität Harvard mit Infos für Studenten, oder eine App, die hilft günstige LCD- und LED-Fernseher zu finden.

Es gibt also fast nichts was es nicht gibt. Durch die Apps kann das iPad natürlich aufgerüstet und dem jeweiligen Bedarf angepasst werden. Eine weitere Besonderheit des iPads ist der Bildschirm bzw. seine Anzeige: dreht man das iPad, so dreht sich das Bild mit.
Auch Bücher und Zeitungen können aufs iPad runtergeladen und gelesen werden, alles in allem ein sehr praktisches und zukunftsweisendes Gerät, dass allerdings noch nicht vollständig mit einem Computer konkurrieren kann.